Autofahren als Herausforderung Fahrunterricht für Menschen mit Handicap

Mit dem Auto zur Arbeit oder zum Einkaufen fahren – das ist eigentlich das Normalste der Welt. Doch für Menschen mit Behinderung kann der Weg zum Führerschein ziemlich lang werden, weil nicht jeder Fahrlehrer weiß, wie er Schülern mit Handicap das Fahren beibringen kann. Dafür gibt es allerdings spezialisierte Fahrschulen – wie zum Beispiel die von Daniela Gerschler in Ludwigshafen.

Vor über einem Jahr hatte Manuel Kircher einen schweren Verkehrsunfall. Sein linker Arm ist seitdem komplett gelähmt. Trotzdem möchte Kircher wieder Autofahren. Darum geht er seit Neustem in die Fahrschule von Daniela Gerschler.

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Schon bald sitzt Manuel Kircher alleine im Auto

"Ich lag drei Monate im Koma und war über ein Jahr am Stück im Krankenhaus. Wenn ich ehrlich bin, hab ich damals gedacht, ich komme nie wieder von der Intensivstation runter. An Autofahren war schon gar nicht zu denken", sagt Kircher. Doch Fahrlehrerin Daniela Gerschler macht genau das möglich: Seit elf Jahren ermöglicht sie nun schon in ihrer Fahrschule in Ludwigshafen auch Menschen mit Handicap das Fahren.

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Eine spezielle Vorrichtung am Lenkrad hilft Manuel Kircher dabei, nur mit einer Hand zu fahren

"Ich finde es auf jeden Fall anspruchsvoller. Jeder Fahrschüler, gerade in diesem Bereich, ist eine Herausforderung, denn Handicap ist nicht gleich Handicap. Obwohl es auf den ersten Blick vielleicht einheitlich ist", sagt Gerschler. Manuel Kircher lernt mit einem Automatikauto. Und um mit nur einem Arm lenken zu können, braucht er einen Knauf auf der rechten Seite des Lenkrads. Und auch der Blinker ist dort hinüber gebaut worden.

Für Menschen, die im Rollstuhl sitzen, gibt es in Daniela Gerschlers Auto zudem das sogenannte Handgas. Dabei wird die Geschwindigkeit nicht mit einem Pedal, sondern mit einem Hebel links neben dem Schaltknauf gesteuert. "Es gibt fast nichts, was man nicht kompensieren kann. Es geht ja hin bis zu einer möglichen Joysticklenkung, die man mit wenigen Fingern bedienen kann", sagt Gerschler.

Rheinpfalz Zeitung 2016

Barrierefreiheit – Mobil trotz Behinderung

Menschen mit Behinderungen sind besonders auf ihr Fahrzeug angewiesen, um unabhängig und mobil zu bleiben. Mit entsprechenden Hilfsmitteln oder Zusatzeinrichtungen am Auto steht sicherem Fahren nichts im Weg. Ganz gleich, ob die Beeinträchtigung seit der Geburt besteht, durch eine Erkrankung oder einen Unfall entstanden ist. Welche gesetzlichen Regelungen gibt es? Was muss beachtet werden, wenn der Führerschein gemacht wird? Welche finanzielle Unterstützung gibt es? MOTOR-TALK hat die wichtigsten Infos zum Thema barrierefreie Mobilität zusammengefasst.

https://www.motor-talk.de/autofahren-mit-handicap

 

Auto Fahren nach Schlaganfall, Fahrschule Schlachter

Der Schlaganfall ist der häufigste Grund für Behinderungen im Erwachsenenalter. Aber auch eine Behinderung muss keine Einbuße der Mobilität bedeuten. Das Motto des Welt-Schlaganfalltags 2015 lautet „Sicher und mobil – richtig handeln nach Schlaganfall". In einer telefonischen Sprechstunde beraten Experten zum Thema "Autofahren nach Schlaganfall".

Telefonische Experten-Sprechstunde: 05241 9770-30

  • am Donnerstag, 29. Oktober 2015
  • 18 bis 21 Uhr
  • Fahrschule Schlachter steht Ihnen zur Verfügung
  • Thema Schlaganfall / Autofahren

http://www.schlaganfall-hilfe.de/weltschlaganfalltag2015

 

 

 

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Artikel von Daniela Gerschler für die Zeitschrift der DMSG

"Inklusion – Fußabdrücke individueller Teilhabe"

Neurologische Erkrankungen und ihre Auswirkungen auf die Mobilität im Straßenverkehr

Die Fahrtauglichkeit ist unabhängig von einer aktuellen Situation und Befindlichkeit und durch den Erwerb des Führerscheins gegeben. Eine Fahrtüchtigkeit hingegen ist jedoch rasch veränderbar. Neurologische Erkrankungen können diese stark beeinträchtigen.
Jeder trägt die Verantwortung für sich und andere im Straßenverkehr. Was können Sie tun, um weiterhin mobil zu bleiben?

Am 6. Juni 2015 fand hierzu eine Veranstaltung im Bürgerhaus Dudenhofen statt.

Diese Veranstaltung lockte eine  große Zahl Interessierter am Samstag den 6. Juni ins Bürgerhaus nach Dudenhofen.

Dr. Danilo Kadovic, Neurologe aus Neustadt brachte Klarheit zu Fragen wie: Wann kann ich trotz meiner Erkrankung noch weiterhin am Straßenverkehr mit dem eigenen Auto teilnehmen. Die Für und Wider wurden intensiv beleuchtet und erklärt.

Bernd Schulz vom Mobilcenter Zawatzky, dem Spezialist für Behindertenfahrzeuge und Fahrhilfen aus Meckesheim, brachte eine Vielfalt von Informationen zum Umbau von Fahrzeugen mit., Er brachte viele innovative Umbauten für die erstaunten Teilnehmer in Form von Bildern auf die Leinwand mit.

Daniela Gerschler, Fahrschule Schlachter, eine Fachfrau für den Erwerb von Führerscheinen. Sie ist Fahrlehrerin und Dozentin für Spezialausbildungen (Menschen mit Behinderungen). Sie begleitet Menschen mit ihren Umbauten im PKW zurück in den Straßenverkehr. Nach dem Motto: Geht nicht - gibt´s nicht.

Abgerundet wurde die Veranstaltung von Erika Naumer-Klein vom Verein Mobil mit Behinderung e.V. Der Verein zur Unterstützung behinderter Menschen zum Erreichen und Erhalt der individuellen Mobilität.

Die Referentinnen und Referenten ergänzten sich gegenseitig in der Diskussion. So war es den Teilnehmerinnen und Teilnehmern möglich ein geballtes Wissen mit nach Hause zu nehmen.

Anschließend war die Möglichkeit die verschiedensten KFZ-Umbauten zur Erleichterung und zum ermöglichten Autofahren auf dem Rathausplatz anzuschauen.

Dies war eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Verbandsgemeinde Dudenhofen, der Initiative der Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderungen und der Volkshochschule im Rhein-Pfalz-Kreis in Zusammenarbeit mit der DMSG, Landesverband Rheinland-Pfalz e.V.

Ute Germann, Beauftragte für die Belange der Menschen mit Behinderung der VG Römerberg-Dudenhofen. Inklusionsbotschafterin.


 

 

Welt MS Tag

Gleiche Chancen trotz MS: Die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft gibt dem Welt MS Tag 2014 Gesicht und Stimme

21.02.2014 - Zum sechsten Mal nach 2009 stellt der Welt MS Tag rund um den Globus Multiple Sklerose und die Menschen, die an dieser bislang noch immer unheilbaren Erkrankung leiden, in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit: In Deutschland steht der 28.Mai 2014 unter dem Motto "Gleiche Chancen trotz MS. Wir arbeiten dran. Helfen Sie mit."

Das Plakat zum Welt MS Tag 2014Der Bundesverband der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft und seine 16 Landesverbände lenken rund um den Welt MS Tag den Blick auf die Hindernisse im Alltag von Menschen mit Multipler Sklerose und stellen Beispiele vor, die Mut machen, das Leben mit dieser Krankheit aktiv zu meistern und Hindernisse zu beseitigen.
Die Schirmherrschaft für den Welt MS Tag 2014 hat Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig übernommen.

 

https://www.dmsg.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Mit Behinderung Auto fahren


Atlas für barrierefreie Orte

 

Es gibt seit einiger Zeit eine Karte im Internet, auf der alle Web-Nutzer weltweit die Möglichkeit haben, bestimmte Orte als barrierefrei zu kennzeichnen oder auch als nicht zugänglich für Rollstuhlfahrer... 


http://wheelmap.org/


Es wäre sinnvoll diese Webseite weiter bekannt zu machen, so dass irgendwann einmal eine sehr detaillierte Karte existiert, die zur Orientierung von Rollstuhlfahrern weltweit dienen kann. Natürlich ist auch jeder Nichtbehinderte hier willkommen, seine Ortskenntnisse einzubringen.Je mehr Menschen hier mitmachen und ihre Ortskenntnisse einbringen, umso informativer wird die Karte.


Also diesen Link einfach mal weiter verbreiten!